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Bettnässen kann behandelt werden!

Kein Kind muss Bettnässer bleiben. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Behandlungsmethoden, die Ihrem Kind wieder einen entspannten Schlaf ermöglichen.

Behandlung Bettnässen bzw. Bettnässen Therapie

Behandlung

Bevor mit der Therapie des Bettnässens begonnen werden kann, muss von Ihrem behandelnden Arzt eine eindeutige Diagnose gestellt werden. Erst auf dieser Grundlage kann entschieden werden, welcher Therapieansatz für Ihr Kind geeignet ist. Die primäre und sekundäre Form des Bettnässens werden gleich behandelt.

Motivation und Geduld

Egal, für welche Behandlungsmöglichkeit Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind entscheiden, der Erfolg der Therapie ist wesentlich von der Motivation Ihres Kindes abhängig! Zu Beginn der Therapie ist noch alles neu und interessant, und erste Erfolge lassen nicht lange auf sich warten. Doch nach kurzer Zeit ziehen andere Dinge die Aufmerksamkeit der kleinen Patienten auf sich. Dann besteht die Möglichkeit eines Rückfalls und die Enttäuschung bei Kind und Eltern ist groß.

In dieser Situation ist es Ihre Aufgabe, Ihr Kind fortwährend zu motivieren und zu unterstützen. Setzen Sie sich beispielsweise gemeinsam Zwischenziele, deren Erreichen Sie belohnen. So macht Ihr Kind kleine Schritte auf dem Weg zur vollständigen Blasenkontrolle.

Als Erstes kommt die Urotherapie

Hierbei werden Kind und Eltern aufgeklärt, wie unsere Nieren und die Blase arbeiten und welches Problem bei dem kleinen Patienten vorliegt. So werden das Verständnis und auch die Bereitschaft des Kindes, etwas zu tun, erhöht.

Ihr Kind soll sich die Vorgänge in seinem Körper bewusst machen und lernen, die Blase willentlich zu entleeren. Schon durch die Änderung falscher Trink- oder Toilettengewohnheiten wird oft eine deutliche Besserung erreicht, so dass eine weitere Therapie überflüssig wird. Wichtig ist es, auch auf den Stuhlgang zu achten. Die Beseitigung einer Verstopfung hat auch die Linderung der Einnäss-Symtpomatik zur Folge.

Medikamentöse Therapie

Medikamente gegen Bettnässen enthalten einen Wirkstoff, der dem körpereigenen antidiuretischen Hormon ähnelt und die gleiche Reaktion im Körper auslöst. Die Urinproduktion wird nachts reduziert und ermöglicht es Ihrem Kind durchzuschlafen. Die medikamentöse Behandlung verzeichnet sehr gute Erfolge und wird nur in sehr seltenen Fällen von Nebenwirkungen begleitet. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich intensiv von Ihrem Arzt beraten lassen und sich exakt an dessen Anweisungen halten. Nur er kann die Dosierung festlegen und den Zeitpunkt des Therapieendes bestimmen.

Behandlung mit dem Klingelgerät

Die Behandlung mit dem Klingelgerät ist auch eine erfolgreiche Behandlungsmethode. Klingelgeräte gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen: Zum einen die tragbare Klingelhose und zum anderen die Klingelmatte für das Bett. Beide Geräte funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Klingelgeräte haben einen Feuchtigkeitsfühler, der Alarm schlägt, sobald Ihr Kind im Schlaf einnässt. Dadurch wird es geweckt und muss anschließend auf die Toilette gehen, um die Blase bewusst vollständig zu entleeren. Das Negativerlebnis des Alarms führt dazu, dass Ihr Kind lernt, die volle Blase wahrzunehmen und von selbst aufzuwachen.

In den ersten Wochen ist es notwendig, dass der Alarm Ihr Kind wirklich weckt. Nur so kann der Lerneffekt einsetzen. Dies erfordert das Verständnis und die Akzeptanz der gesamten Familie, denn nicht selten werden auch die Geschwister von dem Alarm geweckt.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt in die Handhabung des Klingelgerätes einweisen. Achten Sie darauf, dass auch Ihr Kind die Funktionsweise versteht und mit dieser Behandlungsmethode einverstanden ist. Die Erfolgsaussichten sprechen für diese Therapieform.

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