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Einnässen am Tag kann behandelt werden!

Sie können Ihrem Kind helfen. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Behandlungsmethoden, die Ihrem Kind wieder Spaß im Alltag sichern.

Behandlung Einnässen

Behandlung

Nach dem heutigen Kenntnisstand der Medizin steht fest, dass es für die meisten Kinder, die vom Einnässen am Tag betroffen sind, effektive Therapiemöglichkeiten gibt. Aufgrund des hohen Leidensdruckes bei Kind und Eltern empfehlen wir eine aktive Behandlung des Einnässens.

Bevor mit der Therapie des Einnässens begonnen werden kann, muss von Ihrem behandelnden Arzt eine eindeutige Diagnose erstellt werden. Erst auf dieser Grundlage kann entschieden werden, welcher Therapieansatz für Ihr Kind geeignet ist.

Als Erstes kommt die Urotherapie

Hierbei werden Kind und Eltern aufgeklärt, wie unsere Nieren und die Blase arbeiten und welches Problem bei dem kleinen Patienten vorliegt. So werden das Verständnis und auch die Bereitschaft des Kindes etwas zu tun, erhöht.


Ihr Kind soll sich die Vorgänge in seinem Körper bewusst machen und lernen, die Blase willentlich zu entleeren. Schon durch die Änderung falscher Trink- oder Toilettengewohnheiten wird oft eine deutliche Besserung erreicht, so dass eine weitere Therapie nicht mehr notwendig ist. Wichtig ist es, auch auf den Stuhlgang zu achten. Die Beseitigung einer Verstopfung hat auch die Linderung der Einnäss-Symtpomatik zur Folge.

Medikamentöse Behandlung der Dranginkontinenz und überaktiven Blase

Kann allein mit der Urotherapie keine ausreichende Besserung der Symptomatik erreicht werden, ist es mitunter nötig, Medikamente einzunehmen. Diese Medikamente (Anticholinergika) wirken entkrampfend auf den Blasenmuskel. Die Blase wird ruhig gestellt und kann wieder mehr Urin speichern. Zusätzlich werden die Phasen, in denen Ihr Kind Harndrang verspürt, verringert.

Behandlung bei Miktionsaufschub

Zu Beginn der Therapie müssen Sie als Eltern das Gespräch mit Ihrem Kind suchen. Nutzen Sie eine entspannte Situation in häuslicher Atmosphäre, um zu ergründen, warum Ihr Kind den Urin zurückhält. Ziel der Behandlung ist es, dass Ihr Kind mindestens sieben Mal am Tag zur Toilette geht. Notieren Sie die Toilettengänge in einem Protokoll und werten Sie dieses gemeinsam mit Ihrem Kind aus. Kleine Belohnungen verstärken auch hier den Erfolg und motivieren zum Weitermachen.

Biofeedback-Methoden

Den Kindern wird mithilfe spezieller Geräte (Biofeedback-Geräte) optisch und akustisch die Entspannung und Anspannung ihrer Beckenbodenmuskulatur verdeutlicht. Ziel ist es, dass Ihr Kind lernt, seinen Beckenboden bewusst zu entspannen bzw. anzuspannen. Dies ist wichtig bei Kindern, die falsche Toilettengewohnheiten (z. B. "stotterndes" Wasserlassen) haben. Das Biofeedback-Training sollte über mehrere Wochen durchgeführt werden.

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