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Kein Kind muss sich schämen.

Wenn Ihr Kind am Tag einnässt, müssen Sie als Eltern handeln.
Die ärztliche Diagnose ist der erste Schritt zur Therapie.

Ursachen Einässen

Die Ursachen des Einnässens

Die Ursachen des Einnässens unterscheiden sich von denen des alleinigen Bettnässens. Für das Einnässen am Tag können sowohl organische als auch funktionelle Gründe vorliegen. Die Unterscheidung zwischen Bettnässen und Einnässen am Tag ist nicht immer einfach, da die Tagsymptome wie häufiges Wasserlassen und urplötzlich auftretender Harndrang oft von Ihrem Kind verdeckt und von Ihnen als Eltern auf den ersten Blick nicht bemerkt werden.

Überaktive Blase und kleine Blasenkapazität

Wie Erwachsene können auch Kinder eine überaktive Blase haben. Die Überaktivität des Blasenmuskels kann bei Kindern allerdings durch eine verzögerte Reifung der Steuerung der Harnblase verursacht sein. Das Kind ist also noch nicht in der Lage, den Harndrang rechtzeitig wahrzunehmen, um die Toilette trocken zu erreichen.

Anderseits ist es möglich, dass die Harnblase für das entsprechende Alter zu klein ist. Harndrang tritt dann schon bei kleinen Urinmengen auf. Betroffene Kinder müssen sehr häufig zur Toilette und erreichen diese oft nicht mehr rechtzeitig.

Blasenentleerungsstörungen

Funktioniert bei Ihrem Kind das Zusammenspiel von Blasenschließmuskel und Ent- bzw. Anspannung des Beckenbodens nicht, so ist dies durch "stotterndes" Wasserlassen oder Pressen zu erkennen. Liegt dagegen eine Verengung der Harnröhre oder des Harnröhrenausgangs vor, können Sie beim Toilettengang einen abgeschwächten Harnstrahl beobachten. Häufig wird die Blase nicht vollständig entleert.

Seltene Toilettengänge

Gerade Mädchen zögern oft den Gang auf die Toilette hinaus oder vermeiden es ganz, auf fremde Toiletten zu gehen. Durch die ständige Überdehnung des Blasenmuskels geht das Gefühl für die Blasenfüllung verloren und der Blasenmuskel verliert an Kraft. Dies kann zum Einnässen mit großen Urinmengen führen. Auch hierbei kann beim normalen Toilettengang die Blase häufig nicht vollständig entleert werden, was zu hohen Restharnmengen führt.

Angeborene Fehlbildungen und neurologische Erkrankungen

Angeborene Fehlmündungen des Harnleiters oder eine Fehlbildung der Harnröhre können vorliegen, wenn es zum ständigen Tröpfeln des Urins kommt. Diese Ursachen sind aber selten.

Neurologische Erkrankungen, bei denen die Nerven der Blasensteuerung betroffen sind, führen ebenfalls zum Einnässen.

Harnwegsinfekte

Akute und chronische Harnwegsinfekte können ebenfalls Ursache für das Einnässen sein. Während die akute Harnwegsinfektion mit Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen und Fieber einhergeht, müssen diese Anzeichen bei einer chronischen Harnwegsinfektion nicht immer auftreten. Ein übel riechender Urin ist jedoch ein wichtiges Indiz für einen Harnwegsinfekt.

Unsere Empfehlung an Sie als Eltern ist es, die Ursachen des Einnässens bei Ihrem Kind vom behandelnden Kinderarzt oder Urologen abklären zu lassen, um auf der Diagnose aufbauend mit einer entsprechenden Therapie beginnen zu können.

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